Belgien-Swing 2026

Hulencourt & Cleydael

Im Rahmen des Belgien-Swings der ProGolfTour standen mit dem Golfclub Hulencourt und dem Golfclub Cleydael zwei weitere Turniere auf dem Programm. Beide Turniere boten anspruchsvolle Bedingungen und waren zugleich eine wichtige Gelegenheit, die letzten Turniere der regulären Saison bestmöglich zu nutzen.

Beim ersten Turnier im Golfclub Hulencourt verlief der Start leider nicht wie erhofft. Vor allem auf den Grüns fand Justin Deibler zunächst nicht zu seiner gewohnten Sicherheit und der Putter blieb über weite Strecken kalt. Mit Runden von +7 und +1 konnte er den Cut letztlich nicht erreichen. Gerade auf diesem Niveau machen kleine Unterschiede auf den Grüns schnell mehrere Schläge aus, weshalb Justin auch aus dieser Woche wichtige Erkenntnisse mitnehmen konnte.

Beim letzten Turnier der regulären Saison im Golfclub Cleydael gelang dem Profigolfer anschließend ein deutlich besserer Start. Mit einer Even-Par-Runde lag er nach dem ersten Tag nur einen Schlag außerhalb des Cutbereichs. Damit war bereits klar, dass am zweiten Tag erneut eine solide Runde benötigen wird, um den Cut zu erreichen.

Die Bedingungen wurden dabei nochmals anspruchsvoller. Deutlich schwierigere Fahnenpositionen und zunehmender Wind machten das Scoring schwieriger und erforderten vor allem bei den Annäherungen und der Platzstrategie viel Disziplin. Mit einer +1-Runde konnte ich zwar nicht die gewünschte Runde ins Clubhaus bringen, hatte aber weiterhin die Chance, den Cut zu schaffen. Nach mehreren Stunden des Wartens stand schließlich fest, dass meine Runde für den Cut reichen würde.

Wichtige Punkte für die Rangliste

Damit ging Justin Deibler als geteilter 43. in die Finalrunde. Dort konnte er sich noch einmal deutlich steigern und mit einer sehr guten Runde von -2 mehrere Plätze gutmachen. Am Ende verbesserte er sich auf den geteilten 28. Platz und konnte damit noch einige wichtige Punkte für die Rangliste sammeln.

Der Niederlande-Swing war somit weniger eine Woche des erhofften sportlichen Durchbruchs, sondern vielmehr eine intensive Lernphase, aus der er wichtige Erkenntnisse für seinen weiteren Weg mitnehmen konnte.

Auch wenn die beiden Turniere unterschiedliche Verläufe hatten, nehme ich aus Belgien vor allem die Erkenntnis mit, dass es sich lohnt, auch nach einem schwierigen Start geduldig zu bleiben und weiter um jede Platzierung zu kämpfen. Gerade die Finalrunde in Cleydael hat gezeigt, dass ich mich auch nach einem engen Cut noch nach vorne arbeiten und wichtige Punkte sammeln kann.

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